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Münchner Frischgemüse aus umweltgerechtem Anbau

Gemüse, Salate und Gewürzkräuter in großer Auswahl und bester Qualität frisch bei Ihrem Münchner Gärtner


Rote Bete (Rote Rübe, Rahne, Rande, Salatbete, Salatrübe)

Rote BeteRote Bete wurde schon in der Antike als Heilpflanze genutzt. Die Kulturformen, wie wir sie kennen, entstanden aber erst im 19. und 20. Jahrhundert. Heute wird Rote Bete in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut. Die Haupterntezeit ist Oktober, doch wegen ihrer guten Lagerbarkeit kann die Wurzelknolle den ganzen Winter lang aus heimischem Anbau und voll mit wertvollen Inhaltsstoffen angeboten werden.

Die meisten kennen Rote Bete als Sauerkonserve, dabei kann sie sehr vielseitig zubereitet werden: Sie passt in Eintöpfe, Gratins und als Beilage zu Fleischgerichten. Sie kann aber auch zu Suppe oder Saft verarbeitet oder gemischten Salaten beigefügt werden (z. B. in Kombination mit Feldsalat und Schafskäse). Sogar Bratlinge kann man aus ihr machen. Sehr pikant und ein gutes Antikatermittel ist Heringssalat mit Zwiebeln und Roter Bete.

Der gesundheitliche Wert der Rote Bete ist groß: Sie ist reich an Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Folsäure ist beispielsweise für die Bildung von Blutkörperchen und Schleimhautzellen wichtig. An sekundären Pflanzenstoffen hat die Rote Bete Flavonoide, Saponine und Phenolsäuren zu bieten. Sie wirken cholesterinsenkend, entzündungshemmend und krebsvorbeugend.


Was steckt in der Roten Bete?

100 g essbarer Anteil enthält

Rote Bete roh

Tagesbedarf eines Erwachsenen (Schätzwerte)

Kalorien

41 kcal

1700 bis 2500 kcal

Ballaststoffe

2,5 g

k. A.

Vitamin A

0,002 mg

0,8 bis 1 mg

Vitamin B1

0,03 mg

1,1 bis 1,4 mg

Vitamin B2

0,04 mg

1,5 bis 1,7 mg

Vitamin B6

0,05 mg

1,6 bis 2,1 mg

Vitamin C

10 mg

100 mg

Vitamin E

0,05 mg

12 mg

Kalzium

29 mg

800 bis 1200 mg

Kalium

335 mg

2000 mg

Magnesium

25 mg

300 bis 400 mg

Eisen

0,9 mg

10 bis 15 mg

Selen

0,001 mg

0,02 bis 0,1 mg

Folsäure

0,083 mg

0,4 mg

Zink

0,344 mg

12 bis 15 mg

k. A.= keine Angaben
Quellen: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle (Gräfe und Unzer Verlag) u. a.


Gesundheitswirkungen im Überblick

  • Appetitanregend
  • Fördernd auf die Gallensekretion
  • Abwehrkräfte stärkend
  • Die Leber schützend
  • Krebsvorbeugend
  • Zu beachten: Wegen des hohen Oxalsäure-Gehaltes sollten Menschen, die zu Nierensteinen neigen, nicht zu oft Rote Bete essen.



Tipps

Die rote Farbe der Roten Bete wird durch den Farbstoff Betacyan verursacht, der vom Körper jedoch ausgeschieden wird. Flecken auf der Kleidung lassen sich mit heißem Essigwasser entfernen. Bei der Verarbeitung trägt man am besten Einweghandschuhe.

Die Rote Bete “blutet” leicht. Daher wird die Knolle vor dem Kochen nur gewaschen aber nicht verletzt (keine Wurzelstücke oder Blattstiele abschneiden). Die Blätter werden nur abgedreht, nicht abgeschnitten.

Nach einer Kochzeit von 50 bis 60 Minuten, lässt man die Knollen abkühlen und schält sie anschließend. Ein leckeres Beilagengemüse erhält man, wenn man gekochte, geschälte und in Scheiben geschnittene Rote Bete in Butter brät und mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzt.

Rote Bete sollte ähnlich wie Spinat nicht lange warmgehalten oder wiederholt aufgewärmt werden.


Rezeptvorschlag

Rote-Bete-Gratin

 

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